Preis ist ein Label. Wert ist relativ.
Früher war alles einfacher. Website entwickelt, Aufwand berechnet, Stundensatz multipliziert — fertig war der Preis.
Heute frage ich mich etwas anderes: Welchen Wert hat dieses Projekt für den Kunden? Was ist er bereit dafür auszugeben?
Der Unterschied ist entscheidend. Ein Preis ist ein Label — eine absolute Zahl auf dem Angebot. Der Wert dagegen ist für jeden relativ. Er beinhaltet Emotionalität, Außenwirkung, Corporate Identity. Dinge, die sich nicht in Stunden messen lassen.
Wenn Herzblut zum Wertfaktor wird
In allem, was ich kreiere, steckt ein Stück meiner Persönlichkeit. Trotzdem ist das selten neutral für mich. Diese Verbundenheit kann schmerzhaft sein — wenn das Ergebnis kritisiert wird oder nach einiger Zeit einfach im Netz verschwindet.
Ist das gut? Wahrscheinlich nicht immer rational.
Aber es ist authentisch. Außerdem macht es den Wert für den Kunden oft höher — auch wenn der Preis derselbe bleibt.
Die meisten meiner Projekte haben einen Wert für mich. Nicht nur finanziell. Auch emotional. Das macht die Preisfindung komplizierter — aber die Ergebnisse besser.
Preis ist das, was auf der Rechnung steht. Wert ist das, was danach passiert.