Alltag

Warum ich einen Avatar nutze und kein Foto.

21. April 2026 · 1 Min. Lesezeit

Ich nutze einen Avatar statt Profilfoto — weil er mich mehr zeigt als ein Foto je könnte.


Vom Zeichnen zur KI-Illustration

Ich habe früher viel gezeichnet. Manga, Illustrationen, Skizzen — das hat mich durch die Kindheit und Jugend begleitet. Irgendwann hat die Zeit gefehlt, irgendwann hat die Praxis nachgelassen. Den Stil mag ich noch immer. Ich beherrsche ihn nicht mehr selbst.

Also habe ich mich den Fähigkeiten der KI ergeben. Die das manches einfach besser kann als ich. Das Ergebnis: ein Manga-Avatar der auf allen meinen Kanälen zu finden ist — LinkedIn, Instagram, überall.

Keine Entschuldigung dafür. Kein schlechtes Gewissen. Es ist das Werkzeug das mir gibt was ich selbst nicht mehr produzieren kann.


Avatar statt Profilfoto

Ein Foto zeigt wie man aussieht. An einem bestimmten Tag, in einem bestimmten Licht, mit einem bestimmten Ausdruck. Es ist Dokumentation.

Ein Avatar ist etwas anderes. Er ist Interpretation. Ein bisschen idealisiert, ein bisschen Fiktion — und irgendwie ehrlicher als jede Kamera. Weil man entscheidet was gezeigt wird. Nicht der Zufall des Moments, nicht das Licht, nicht ob man gerade müde aussieht.

Innen nach außen gekehrt. Das trifft es ganz gut.


Das Profilfoto als Visitenkarte

Ich weiß, dass das ungewöhnlich ist. Besonders dort wo das Profilfoto eine Art Visitenkarte ist — möglichst professionell, möglichst nahbar, möglichst echt.

Ich frage mich manchmal ob der Avatar mir schadet. Ob Kunden zögern, ob es unprofessionell wirkt. Bisher keine Antwort darauf — der Blog ist neu, der Avatar auch.

Aber ich habe mich entschieden es so zu lassen. Weil ich neugierig bin was passiert, wenn man einfach mal etwas anders macht.